Dauer
Nach dem Erstgespräch entscheiden Sie, ob Sie sich mit Ihrem Anliegen bei mir gut aufgehoben fühlten.
Falls wir eine Zusammenarbeit vereinbaren, empfehle ich Sitzungen (in der Regel) einmal wöchentlich; jeweils 50 Minuten.
Die Gesamtdauer der Therapie hängt ab von
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der Schwere der Symptomatik,
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den vereinbarten Zielen,
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Ihrer aktiven Mitarbeit, sich einzulassen und an den geplanten Veränderungen zu arbeiten.
Eine pauschale Prognose ist nicht möglich, doch mein Leitprinzip lautet:
„So lange wie nötig, so kurz wie möglich.“
Mir ist bewusst, dass die Kosten eine Belastung darstellen können. Deshalb lege ich Wert auf effiziente und zielorientierte Arbeit.
Verschwiegenheit
Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht.
Alles, was in den Sitzungen besprochen wird, bleibt absolut vertraulich.
Diese Verschwiegenheit ist für mich Grundlage unserer vertrauensvollen Arbeit.
Sie möchten gerne mehr über die Rahmenbedingungen erfahren?
Ihre Anfrage ist kostenfrei.
Therapeutische Haltung
Immer wieder erlebe ich, dass Menschen mit Skepsis, Scham oder Ängsten in die Therapie kommen.
Umso wichtiger ist es mir, Ihnen respektvoll, offen und ohne Vorurteile zu begegnen.
Psychotherapie kann nur wirken, wenn eine Atmosphäre des Vertrauens, der Sicherheit und der menschlichen Verbundenheit entsteht. Erst dann können sich Blockaden lösen und Veränderungen entwickeln.
In der Therapie bestimmen Sie – in Absprache mit mir – die Ziele und den Weg dorthin. Jede Intervention erfolgt nur mit Ihrer Zustimmung; nichts geschieht gegen Ihren Willen. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass der Erfolg der Therapie maßgeblich von Ihrer aktiven Mitarbeit und Eigenverantwortung abhängt.
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Meine Methode
Im psychotherapeutischen Setting arbeite ich verhaltenstherapeutisch und schematherapeutisch.
Was ist Verhaltenstherapie?
Die Verhaltenstherapie basiert auf der Annahme, dass Leidenszustände durch gezielte Veränderungen im Verhalten gelindert oder sogar beseitigt werden können. Der Begriff „Verhalten“ wird dabei sehr umfassend verstanden und umfasst vier zentrale Komponenten:
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Gedanken: Einstellungen, Überzeugungen, Bewertungen, Wünsche, Absichten und innere Dialoge
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Gefühle: Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Wut, Scham, Schuld, Verzweiflung, Freude oder Liebe
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Körperliche Reaktionen: Körperliche Prozesse wie zum Beispiel Muskelanspannung, Herzrasen, Atmung, Stresssymptome, …
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Handeln: Verhaltensweisen wie Vermeidung, (passiv-)aggressives Verhalten, Rückzug oder die Tendenz, immer die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen, Suchtverhalten, Perfektionismus
So können zum Beispiel bei Angststörungen Beschwerden reduziert oder beseitigt werden, indem man
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katastrophisierende Gedanken (z. B. „Ich werde sterben!“) hinterfragt und relativiert,
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mit Entspannungstechniken körperliche Symptome wie Atmung, Puls und Muskelanspannung reguliert,
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sich schrittweise und kontrolliert den gefürchteten Situationen stellt bis die Angst nachlässt oder keine Belastung mehr darstellt.
Durch diese gezielte Arbeit an Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und Verhaltensweisen können nachhaltige Veränderungen erreicht werden.
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Therapeutische Ziele
Ich begleite Menschen dabei, einen Weg aus ihrem Leid zu finden – hin zu mehr Lebensfreude, Selbstbestimmung und innerer Stärke.
Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Sie Ihr Leben trotz aller Herausforderungen wieder eigenständig und selbstverantwortlich gestalten können.
Meine Aufgaben als Therapeutin:
Im Veränderungsprozess unterstütze ich Sie unter anderem dabei
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Klarheit über Ihre Situation zu gewinnen,
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ein stabiles und sicheres Umfeld für Ihre Entwicklung zu schaffen,
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Verhaltensmuster und deren Auswirkungen zu erkennen und neue Wege auszuprobieren,
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vergessene Stärken und Fähigkeiten wiederzuentdecken oder weiterzuentwickeln,
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Strategien zu finden, um belastende Lebensumstände zu bewältigen oder zu verändern,
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Sinn im Alltag (wieder) zu entdecken,
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Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl aufzubauen,
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Emotionen wie Angst, Trauer, Wut oder Scham besser zu verstehen und zu regulieren,
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eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und selbst für diese einzustehen.
Dabei stelle ich mein fachliches Wissen, therapeutische Techniken, meine Erfahrung im Umgang mit Menschen und meine persönlichen Qualitäten wie Einfühlungsvermögen, Geduld und Kreativität zur Verfügung.
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Ablauf
In den ersten Sitzungen geht es darum, Ihr Anliegen umfassend zu verstehen:
Ihre aktuellen Schwierigkeiten, die damit verbundenen Symptome sowie mögliche Ursachen und deren Entwicklung im Laufe Ihres Lebens.
Dazu stelle ich Ihnen Fragen zu verschiedenen Lebensbereichen und gebe gegebenenfalls Fragebögen zu Ihrer Lebensgeschichte oder zu aktuellen Belastungsfaktoren mit. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, zur medizinischen Abklärung eine Fachärztin oder einen Facharzt einzubeziehen.
Gemeinsam fassen wir diese Informationen in einer sogenannten Problemanalyse zusammen. Dadurch wird sichtbar, wie Ihre Symptome mit Ihrer Lebensgeschichte, Ihren Erfahrungen, Ihrer Persönlichkeit und Ihren aktuellen Lebensumständen zusammenhängen.
Ein weiterer wichtiger Teil ist der Umgang mit Emotionen wie Traurigkeit, Angst, Ärger, Scham oder Schuld. Wir schauen gemeinsam darauf, welche Strategien Sie im Laufe Ihres Lebens entwickelt haben, um mit schwierigen Gefühlen umzugehen – zum Beispiel Vermeidung, Erstarren, Überanpassung, oder Angriff.
Außerdem betrachten wir, wie stabil grundlegende menschliche Bedürfnisse erfüllt sind, etwa nach:
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Bindung und Nähe
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Sicherheit und Kontrolle
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Freiheit und Autonomie
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Freude und Lebensqualität
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Ruhe und Erholung
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Selbstwert und Anerkennung
Viele psychische Belastungen entstehen, wenn wir langfristig Strategien nutzen, die zwar kurzfristig entlasten, unsere Bedürfnisse aber nicht nachhaltig erfüllen. Häufig wirken dabei auch innere Regeln oder Antreiber, die wir bereits früh im Leben gelernt haben, zum Beispiel:
„Du musst perfekt sein.“
„Du darfst keine Schwäche zeigen.“
„Es ist wichtig, was andere über dich denken.“
Diese inneren Stimmen können sehr kritisch oder streng sein. In der Therapie lernen Sie, diesen inneren Kritiker besser zu erkennen und seine Macht zu verringern. Statt Selbstabwertung entwickeln Sie einen verständnisvollen und wertschätzenden Umgang mit sich selbst.
Auf Grundlage der Problemanalyse formulieren wir gemeinsam Therapieziele. Sie entscheiden, welche Ziele für Sie besonders wichtig sind und in welcher Reihenfolge wir daran arbeiten.
Zur Umsetzung können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen, zum Beispiel:
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Gespräche und Reflexion
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Informationsvermittlung
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Kompetenztraining
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Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen
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Imaginationsübungen
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Arbeit mit Emotionen
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körperorientierte Übungen
Oft erhalten Sie auch Übungen für den Alltag, die den therapeutischen Prozess unterstützen. Veränderungen brauchen Zeit, Übung und Wiederholung. Durch das Ausprobieren neuer Verhaltensweisen können sich neue Erfahrungen und Perspektiven entwickeln.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist es, Sie dabei zu unterstützen Ihre Stärken und Ressourcen sichtbar zu machen – zum Beispiel persönliche Fähigkeiten oder unterstützende Menschen in Ihrem Umfeld. Dadurch kann sich Ihr Blick wieder stärker auf Ihre Möglichkeiten und nicht nur auf Schwierigkeiten richten.
Die Therapie endet regulär, wenn die vereinbarten Ziele erreicht sind und wir gemeinsam Strategien erarbeitet haben, um Rückfälle vorzubeugen oder im Bedarfsfall gut damit umgehen zu können.
Selbstverständlich können Sie die Therapie jederzeit auch vorzeitig beenden.

